Tag Archives: Vortrag

Aktuelles

Vortrag am 13.5.2019

Professor Dr. Ipke Wachmuth spricht zu dem Thema: „Roboter wie ich“

Um 19:30 Uhr im Hanse-Wissenschaftskolleg

Dies ist eine Veranstaltung des Hanse-Wissenschaftskollegs

Aktuelles

Vortrag am 1.4.2019

Professor Dr. Michael Bokisch spricht zu dem Thema: „Wahrheit und Wahrhaftigkeit bei Lebensmitteln und Ernährung“

Was wir heute zum Beispiel im Zusammenhang mit Klimawandel und Dieselabgasen hautnah erleben, kennen wir aus dem Gebiet der Lebensmittel schon seit einigen Jahrzehnten: Skandale, Skandalisierung, gezielte Fehlinformation, auf puren Emotionen beruhende Entscheidungen.

Es gab einige wenige echte Lebensmittelskandale, Gott sei Dank nicht bei uns. In Spanien wurde vor vielen Jahren Speiseöl mit mineralischem Altöl „gestreckt“, in China wurde Babymilchpulver Melamin zugesetzt – beides führte zu Todesopfern.

Darüber hinaus kann man sagen, dass die Lebensmittel bei uns so sicher sind wie nie zuvor und dass mehr Sicherheit nicht mehr zu erlangen ist. Darüber wird zu reden sein. Trotzdem erleben wir tagtäglich sogenannte Lebensmittelskandale und jedes der Dritten Programme hat eine Sendung, die über die sogenannten Machenschaften der Industrie aufklärt. Fast keine dieser Sendungen ist auch nur irgendwie seriös und hält einer nüchternen Betrachtung stand. Die Beispiele sind mannigfach.

Auch die Regierung tut in diesem Reigen mit, wenn sie ständig neue Empfehlungen herausgibt, die einer Evaluierung nicht standhalten. Vielleicht muss man nicht so weit gehen wie Udo Pollmer, der sagt „Ernährungsberatung ist Unsinn“, aber man kommt dem doch sehr nahe, wenn man sagt „Ein Großteil der Ernährungsberatung ist Unsinn“.

Das alles verunsichert eine Ernährungsindustrie, die zwar gigantische Fortschritte gemacht hat, die sich aber kaum mehr – den wissenschaftlichen Erkenntnissen entsprechend – wehrt, da es im Mediendschungel besser ist, sich nicht aus der Deckung zu trauen.

Das alles trifft auf eine leicht zu beeinflussende Bevölkerung, die durch Hiobsbotschaften verunsichert ist und Verschwörungstheorien aus dem Internet gegenüber ebenso offen ist wie der durch NGOs vorhergesagten Apokalypse.

Wo aber liegt die Wahrheit?

All diese Aspekte werden durch Beispiele lebendig werden, so dass man sich ein eigenes Bild machen kann. Die meisten Fehlinformationen kann man selbst entlarven – falls man sich die wenige Zeit nimmt, darüber nachzudenken.

Im Anschluss kann jedwede Frage zu Lebensmittel und Ernährung diskutiert werden.

Um 19:30  Uhr im Hanse-Wissenschaftskolleg

Der Einlass ist ab 19:00 Uhr.

Die Zuhörerzahl ist auf 200 begrenzt.

Aktuelles

Vortrag am 18.3.2019

Frau Professor Dr. Iris Stahlke spricht zu dem Thema: „Identifikation mit meiner Stadt Delmenhorst? Entstehung und Dynamik von Vorurteilen :sozialpsychologische Erörterung eines komplexen Phänomens.“

Um 19:30 Uhr im Forum des Gymnasiums an der Willmsstraße, Delmenhorst

Die Identifikation mit der Stadt, in der wir leben, ist zumeist durch ein Spannungsfeld zwischen Akzeptanz und Ablehnung oder Vorurteilen gekennzeichnet, welches sich durch verschiedene sozialpsychologische Konzepte verstehen lässt.

Da gibt es zum einen die Frage: wie sicher fühle ich mich in der Stadt? Das subjektive Gefühl von Sicherheit oder Unsicherheit ist nicht immer das, welches sich anhand von Statistiken, wie sie die Polizei oder andere öffentliche Einrichtungen erstellen, erwarten ließe.

Zentrale Ergebnisse aus den Polizeilichen Kriminalstatistiken für Delmenhorst werfen die Frage auf, warum die Vermittlung dieser durchaus als positiv zu bewertenden Entwicklung in der Stadt nur wenig zur Kenntnis genommen wird.

Woraus resultieren Vorurteile? Warum halten sich diese hartnäckig? Welche Emotionen spielen dabei eine Rolle und woher kommen sie?

Aufgrund einer Initiative des Kommunalen Präventionsrats Delmenhorst soll in dem Vortrag diesen Fragen nachgegangen werden. Antworten können aus sozialpsychologischen Theorien abgeleitet und übertragen auf die Lebenssituation in Delmenhorst diskutiert werden.

Neben Erklärungsansätzen für die Phänomene der Identifikation mit der Stadt oder der vorurteilsbehafteten Ablehnung werden Impulse gegeben für die Weiterführung der Diskussion um die Vermittlung von objektiven positiven Entwicklungen. Was kann vor dem Hintergrund einer (sozial)psychologischen Expertise an Handlungsempfehlungen an Bürgerinnen und Bürgern aber auch an öffentliche und nicht-öffentliche Institutionen weitergegeben werden, um ein stimmiges Bild dessen, was Delmenhorst lebenswert und liebenswert macht, auch selbstbewusst in den verschiedensten sozialen Kontexten zu vermitteln?

Damit das, was lebenswert und liebenswert an Delmenhorst ist, wieder geschätzt werden kann.

Aktuelles

Vortrag am 20.2.2019

Frau Jennifer Burdorf spricht über die Entwicklung der Delmenhorster Innenstadt: „City Campus Delmenhorst – Zukunft planen, Chancen nutzen, (Innen) Stadt neu denken.“

Um 18:30 Uhr im Hotel Gut Hasport,  Hasporter Allee 220, Delmenhorst

Bitte melden Sie sich an.

Aktuelles

Vortrag am 11.3.2019

Professor Martin Heidenreich spricht zu dem Thema:

„Die Entwicklung sozialer Ungleichheiten in Europa. Eine Ursache für die Krise der EU?“

Um  19:30 Uhr im Hanse-Wissenschaftskolleg.

Der Einlass ist ab 19:00 Uhr.

Die Zuhörerzahl ist auf 200 begrenzt.

Jahrzehntelang ist es der Europäischen Union (EU) gelungen, Erweiterung und Vertiefung zu verbinden. Grundlage hierfür waren auch das wirtschaftliche Wachstum und die Konvergenz der Mitgliedstaaten. Alle Länder und die meisten sozialen Gruppen haben von dem Zusammenwachsen Europas und der Mobilität für Güter, Dienstleistungen, Kapital und Personen profitiert. Insbesondere seit der Finanzmarkt- und Eurokrise nimmt jedoch die Unzufriedenheit in und mit Europa zu. Immer mehr Menschen, Regionen und Staaten fühlen sich als Verlierer der europäischen Integration. In dem hier angekündigten Vortrag werden zwei Ursachen dieser Entwicklung diskutiert: Der angekündigte Brexit und der 2015 abgesagte Grexit verdeutlichen, dass Mitglieder der EU und der Eurozone diese faktisch nicht mehr verlassen können. Vermutet werden kann, dass die Verfestigung der europäischen Grenzen den Druck auf eine interne Regulierung politischer und sozialer Konflikte erhöht. Zweitens deuten die Entwicklung der Einkommens- und Arbeitsmarktungleichheiten in Europa seit der Finanzmarkt- und Eurokrise ab 2008 auf eine doppelte Spaltung Europas hin: Die Ungleichheiten sowohl zwischen verschiedenen Bevölkerungsgruppen als auch zwischen Zentrum und Peripherie nehmen wieder zu: Zum einen steigen Armut und Arbeitslosigkeit insbesondere in Südeuropa, zum anderen verringern sich die relativen Arbeitsmarkt- und Verdienstchancen insbesondere von Jugendlichen, Migranten und Unqualifizierten. Sowohl die europäische Grenzziehung als auch die doppelte Spaltung Europas bedrohen den gesellschaftlichen Zusammenhalt und konnten schon bei den nächsten Wahlen zum Europäischen Parlament dazu führen, dass die EU durch euroskeptische Kräfte dominiert wird.

 

Aktuelles

Vortrag am 11.2.2019

PD Dr. Stefan Luft spricht zu dem Thema:

„Integrationspolitik – Wege und Irrwege“

Um 19:30 Uhr im Hanse- Wissenschaftskolleg.

Der Einlass ist ab 19:00 Uhr.

Die Zuhörerzahl ist auf 200 begrenzt.

Nach der Debatte um die Kontrolle der Zuwanderung geht es nun um die Frage, wie Integration gelingen kann. Was kann Deutschland als „Einwanderungsland“ von den Erfahrungen anderer Länder übernehmen? Was wirkt sich hemmend, was positiv auf die Eingliederung von Migranten aus? Ist Integration als Prozess zutreffend mit „aufeinander zugehen“ treffend beschrieben? Was müssen Aufnahmestaat und Gesellschaft bieten, was müssen Zuwanderer leisten? Gelingt Integration nicht, nimmt die Wahrscheinlichkeit von Konflikten zu, wie das in Nachbarländern wie Frankreich oder Belgien zu beobachten ist.  Die Steuerung und Migration und von Integration gehört zu den zentralen politischen Aufgaben der Zukunft.

Dr. Stefan Luft ist Privatdozent am Institut für Politikwissenschaft der Universität Bremen. Zu seinen Arbeitsschwerpunkten gehören die Migrations- und die Integrationspolitik. Er ist Autor zahlreicher Bücher zu diesen Themen.

 

Aktuelles

Vortrag am 10.12.2018

Dr. Christian Figge spricht zu dem Thema:

„Wie krank machen die neuen Medien?“

um 19:30 Uhr im Hanse-Wissenschaftskolleg

Einlass ist ab 19:00 Uhr

Die Zuhörerzahl ist auf 200 begrenzt

Der rote Saal im Kultur-Zentrum de Singel in Antwerpen. Samstagabend, 20:05 Uhr. Erwartet wird die Tanz-Aufführung The great tamer des Griechen Dimitris Papaioannou. Da klingelt ein Handy, noch eins. Erschreckte und zornige, aber auch ängstlich ertappte Mienen. Erleichterung: Der Ton kam über die Soundanalage, gefolgt von einer Ansage mit der Bitte, Mobiltelefone auszuschalten.

Szenenwechsel:

Autobahn A1, Ein riesiges Plakat: Lenken statt AppLenken. Ein weiteres, zeigt ein Handy: Tip tip tot!

Das Mobiltelefon, im deutschen Sprachraum auch Handy genannt, heute meist in der Gattung Smartphone anzutreffen, ist in unserem Leben allgegenwärtig und bedeutsam. Das Gerät in der Hand des anderen löst oft Ärger und Unmut aus. Es stört. Fast ebenso sehr, als wenn sich der Nachbar mal eben eine Zigarette anstecken oder seinen Dieselmotor starten würde. In dem wir zum Handyverzicht aufrufen oder smartphonefreie Zonen anstreben, steigt der Protest der Nutzer, deren Verhalten an die Abhängigkeit Süchtiger denken lässt. Und damit die Frage aufwirft: Macht das Handy seinen Benutzer krank? Gibt es über den Störfaktor hinaus echte Gefahren, die von den Geräten wie auch von anderen neuen Medien ausgehen? Wie definiert man eine solche Gefahr, wie misst man das Risiko und kann man ihm entgehen? Der Vortrag bietet eine Einführung ins Thema, einen Überblick über aktuelle Befunde und anschließende Möglichkeit zur Diskussion

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Vortrag am 9.4.2018

Professor Dr.Heiner Fangerau spricht zu dem Thema:

„Altersgerechte Assistenzsysteme. Chancen und Probleme der Technisierung und Digitalisierung in der Medizin“

Um 19:30 Uhr im Hanse- Wissenschaftskolleg

Der Einlass ist ab 19:00 Uhr

Die Zuhörerzahl ist auf 200 begrenzt

Der demografische Wandel und steigende Kosten im Gesundheitsbereich katalysieren seit einigen Jahren eine umfassende Technisierung der Medizin. Digitalisierung, mobile Daten und Teleanwendungen bieten in der Medizin ungeheure Potenziale für Diagnostik, Therapie, Prävention, Gesundheitsmanagement oder Pflege. Die Digitalisierung vereinfacht aber nicht nur Prozesse, sondern sie wirkt sich auch auf individueller, institutioneller und struktureller Ebene modifizierend auf Menschenbilder, Mensch-Technik-Interkationen, menschliche Beziehungs- und Verantwortungsgefüge sowie die mit ihnen verbundenen moralischen Grundhaltungen aus. Der Vortrag geht dieser Spannung zwischen Chancen und Risiken auf den Grund und stellt Fragen nach der Möglichkeit der Integration dieser beiden Pole. Einen besonderen Schwerpunkt legt der Vortrag dabei auf die Frage der Verantwortung von und für ältere Menschen und die Implikationen, die ein Verantwortungsdiskurs auf die Bewertung des Einsatzes von technischen Assistenzsystemen haben kann.

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Vortrag am 12.3.2018

Professor Dr. Hartmut Remmers spricht zu dem Thema:

„Pflegerische und medizinische Versorgung im ländlichen Raum durch digitale Assistenzsysteme“

Um 19:30Uhr im Hanse-Wissenschaftskolleg.

Der Einlass ist ab 19:00 Uhr.

Die Zuhörerzahl ist auf 200 begrenzt.

Die Auswirkungen des demografischen Wandels auf die medizinische, pflegerische und soziale Versorgungsinfrastruktur sind im ländlichen Raum besonders deutlich zu spüren. Es ist dringlich geboten, Konzepte zu entwickeln und zu erproben, mit denen eine an den Bedürfnissen und Bedarfen vor allem der älteren Bevölkerung ausgerichtete tägliche Versorgung und Mobilität sichergestellt werden kann. Dieser Aufgabe stellt sich das Projekt »Dorfgemeinschaft 2.0«, in dem auf digitalen Technologien basierende, generationsübergreifende und nachhaltige Lösungsansätze für den ländlichen Raum entwickelt, erprobt und evaluiert werden. Den Ausgangspunkt zahlreicher Untersuchungen innerhalb des Projekts bildet die Fokussierung potenzieller NutzerInnen (z.B. Ältere, Pflegende). In unterschiedlichen Teilprojekten wird herausgearbeitet, welche Anforderungen aus Nutzersicht an die zu entwickelnden Lösungskonzepte bestehen (partizipatives Forschungsparadigma) und welche Chancen bzw. Herausforderungen daraus für den sozialen und technischen Entwicklungsprozess erwachsen. Einen hohen Stellenwert besitzt dabei die Bearbeitung und Bewertung ethischer Implikationen sowie datenschutzrechtlicher Anforderungen.

Modellregion ist die „Grafschaft Bentheim und das südliche Emsland“. In Kooperation mit insgesamt 150 Partnern u.a. aus Medizin und Pflege, Behindertenhilfe, Lebensmittel- und Haushaltsgeräte-Branche, IT-Unternehmen, Mobilitätswirtschaft und Ehrenamt wird dieses Projekt maßgebend von der Universität Osnabrück und der Hochschule Osnabrück getragen. Die Federführung liegt bei der »Gesundheitsregion EUREGIO e.V.«. Finanziert wird das für 5 Jahre geplante, auf ähnliche Regionen möglichst übertragbare Projekt durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung.

 

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Vortrag am 12.2.2018

Professor Dr.-Ing. Josef Decker spricht zu dem  Thema:

„Logistik4.0 – Digitale Geschäftsmodelle verändern Wirtschaft und Gesellschaft“

Um 19:30 Uhr im Hanse Wissenschaftskolleg

Der Einlass ist ab 19:00 Uhr

Die Zuhörerzahl ist auf 200 begrenzt.

Die Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft hat endgültig die Forschungslabore verlassen und wird zunehmend zu einem täglichen Begleiter im privaten wie auch im beruflichen und öffentlichen Umfeld. Unter den Begriffen Industrie 4.0, Wirtschaft 4.0, Gesellschaft 4.0 sowie Logistik 4.0 wird dabei auf den disruptiven Charakter der neuen Entwicklungen hingewiesen und dabei häufig auch von einer vierten industriellen Revolution gesprochen.

Der Vortrag greift die aktuellen Diskussionen auf und beleuchtet sie in Ihrer Bedeutung für die Logistikwirtschaft aber auch die Gesamtgesellschaft. Es werden die Treiber der Entwicklungen identifiziert und beispielhaft Geschäftsmodelle diskutiert, die mit den neuen technischen Möglichkeiten realisierbar sind und umgesetzt werden, die aber auch bedeutsame Veränderungen in den Zukunftserwartungen und Lebensentwürfen der Akteure sowie der Kunden aufzeigen. Aus diesem Spannungsfeld zwischen technologischen Möglichkeiten, wirtschaftlichen Optionen und gesellschaftlichen Chancen und Herausforderungen werden Handlungsoptionen für die konkrete Gestaltung von zukunftsfähigen Prozessen für Wirtschaft und Gesellschaft abgeleitet.

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