20231207 VORTRAG am Donnerstag, den 7. Dezember 2023, 19:00 Uhr, ein.

Liebe Mitglieder der Delmenhorster Universitäts-Gesellschaft, Freunde und Interessierte

Im Namen des Vorstands der Delmenhorster Universitäts-Gesellschaft lade ich Sie hiermit zu einem

VORTRAG am Donnerstag, den 7. Dezember 2023, 19:00 Uhr, ein.

Es referiert Prof. Dr. phil. Ingrid Schneider, Hamburg zum Thema:

„Soziale Ungleichheit und Diskriminierung durch KI in der Medizin?“

Diese Veranstaltung findet in Kooperation mit der Volkshochschule Delmenhorst in deren Räumen statt. VHS Delmenhorst, Am Turbinenhaus 11, Raum 02

Eine Anmeldung ist wünschenswert unter Kurs Nr. 1114 (kostenlos)

Ich freue mich, dass wir – die Universitäts-Gesellschaft – Ihnen nach einer längeren Sommerpause jetzt wieder Vorträge zu aktuellen Themen anbieten können. Durch die Kooperation mit der Volkshochschule sind nun auch Veranstaltungen an anderen Tagen als dem Montag im Hanse Wissenschaftskolleg möglich. Wobei die Vorträge im HWK in ihrer bewährten Form selbstverständlich beibehalten werden.

Zurzeit beherrschen diese Themen unser aktuelles Leben und können Sorgen auslösen: Klimawandel, Krieg, Künstliche Intelligenz, Spaltung der Gesellschaft, Energiekrise– um nur einige zu nennen.

Wir haben zu diesen Themen wieder Referenten gewinnen können, die uns einen Einblick in die Materie geben werden, der über die allgemeine Berichterstattung hinausgeht und ein besseres Verständnis ermöglicht. Beginnen werden wir mit einem Blick auf die Problematik in der KI. Anfang 2024 haben wir die Ängste vor der KI aufgenommen sowie Herausforderungen bei der Wasserstoffspeicherung und das Artensterben auf Grund des Klimawandels. Wahrscheinlich werden wir noch im Dezember einen Referenten zum Thema Streit und Konflikt in der Gesellschaft haben. Sie sehen, wir waren nicht untätig und haben etliches in die Wege geleitet.

Nun aber zu dem aktuellen Vortrag:

In den letzten Jahren haben Technologien des Maschinenlernens und der Künstlichen Intelligenz große Fortschritte gemacht und werden in immer mehr Bereichen des täglichen Lebens eingesetzt, von der Arbeitswelt über das Gesundheitswesen bis hin zur öffentlichen Verwaltung. Jedoch sind wir uns der möglichen Auswirkungen auf die soziale Ungleichheit und den Gefahren von Diskriminierung möglicherweise noch nicht ausreichend bewusst. Während KI-Systeme als objektiv und neutral angesehen werden, sind sie dennoch nur so gut wie die Trainingsdaten, auf denen sie basieren und die von menschlichen Quellen bereitgestellt werden. Wenn diese Daten verzerrend oder diskriminierend sind, birgt dies das Risiko, dass KI-Systeme unbewusste Vorurteile und soziale Ungleichheiten verstärken, anstatt sie abzubauen. Dieser Vortrag wird diese Problematik eingehend anhand von Beispielen erörtern und mögliche Wege zur Regulierung von KI aufzeigen. Zur Person: Ingrid Schneider ist Professorin für Politikwissenschaft und arbeitet an der Universität Hamburg im Fachbereich Informatik. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Ethik und Governance von Informationstechnologien.

Eine Anmerkung in eigener Sache:

einen Referenten „live“ zu erleben ist bei weitem interessanter und spannender als online. Zudem haben Sie die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Ich würde mich freuen, wenn Sie die Gelegenheit, die wir Ihnen jetzt bieten, nutzen würden.

Auch diese Veranstaltung ist wieder kostenlos für Sie, Ihre Freunde und Bekannte.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme. Bleiben Sie gesund!

Herzliche Grüße Ihr

Dr. Hans-Christian Schröder (1. Vorsitzender)

Link zur PDF-Version

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VORTRAG am Montag, dem 17.April 2023, 19:30 Uhr

Liebe Mitglieder der Delmenhorster Universitäts-Gesellschaft, Freunde und Interessierte

Im Namen des Vorstands der Delmenhorster Universitäts-Gesellschaft lade ich Sie hiermit zu einem VORTRAG am Montag, dem 17.April 2023, 19:30 Uhr, in die Räume des Hanse-Wissenschaftskolleg, Lehmkuhlenbusch 4, 27753 Delmenhorst, ein.

Es referiert

Dr. Marcel Nicolaus

Alfred–Wegner–Institut, Bremerhavenzum

Thema: „Klima und Meereisforschung in der Arktis

Beobachtete Veränderungen und Eindrücke der MOSAiC Expedition

“Wir leben in einer Zeit der Veränderungen und des Wandels. Bundekanzler Scholz umschrieb es treffend mit dem Begriff der „Zeitenwende“. In unserer Vortragsreihe hatten wir bereits 2 Themen aufgegriffen und durch Experten vertieft dargestellt:

Gibt es eine Neugestaltung unserer Gesellschaft?

Müssen wir mit weiteren, neuen Erkrankungen und Pandemien rechnen?

Zu dem Bereich „Klimawandel“ können wir Ihnen nun einen Wissenschaftler vorstellen, der sich mit den Veränderungen in der Arktis hautnah auseinandergesetzt hat.

Dr. Marcel Nicolaus ist Meereisphysiker am Alfred-Wegner-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar -und Meeresforschung in Bremerhaven und wird von der MOSAiC Expedition berichten:

„Die Arktis ist der Hotspot des Klimawandels. Hintergrund ist die sogenannte „arktische Verstärkung“, ein Zusammenspiel verschiedener Prozesse in Atmosphäre, Meereis und Ozean, die dafür sorgen, dass sich die Arktis stärker erwärmt als andere Teile der Erde. Das arktische Meereis hat in den vergangenen Jahrzehnten besonders stark abgenommen und wir erwarten auch in den kommenden Jahren und Jahrzehnten einen weiteren Rückgang. Um die Ursachen für all diese Veränderungen und deren Auswirkungen auf unser Leben besser verstehen zu können, ist es notwendig das gekoppelte Klimasystem systematisch und während aller Jahreszeiten zu beobachten. Ein solch verbessertes Verständnis bildet dann wiederum die Grundlage für bessere Vorhersagen über das Klima auf der Erde. Vor diesem Hintergrund haben wir im Rahmen der MOSAiC Expedition das arktische Klimasystem für ein ganzes Jahr beobachtet. Der Forschungseisbrecher Polarstern ist, vom Meereis eingeschlossen, für ein ganzes Jahr durch die Arktis gedriftet und hat uns so als Basis für ein außergewöhnliches Forschungsprojekt gedient. Der Vortrag berichtet von den Arbeiten zur Meereis- und Klimaforschung und fasst zusammen, wie sich das Meereis in der Arktis verändert hat. Die Fotos und Videos erzählen die Geschichten der Expedition und stellen die Arbeiten, Ergebnisse und Eindrücke der MOSAiC Expedition vor.

“Für die Teilnahme haben wir zurzeit folgende Informationen vom HWK:

Ich kann Ihnen mitteilen, dass das HWK für öffentliche Vorträge keine Beschränkungen mehr in Kraft setzt, d.h. das wir zukünftig bei Vorträgen weiterhin die aktive Luftfilterung und einen Sitzabstand einsetzen werden, aber keine Anmeldung mehr notwendig ist. Es muss auch keine Maske mehr getragen werden. Wir bitten jedoch alle Personen, die sich als besonders gefährdet betrachten, sich in ausreichendem Maße zu schützen.

Praktisch bedeutet dies, dass wir bis ca. 60 Personen aufnehmen können, u.U. auch mehr.

Ich freue mich auf einen Vortrag von einem Wissenschaftler, der hautnah und authentisch die Folgen der Erderwärmung miterlebt hat und beschreiben kann. Zusätzlich können weitergehende Fragen gestellt und erörtert werden.

Die Veranstaltung ist wieder kostenlos für Sie, Ihre Freunde und Bekannte.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

Bleiben Sie gesund!

Herzliche Grüße

Ihr Dr. Hans-Christian Schröder

(1. Vorsitzender)

Link zur PDF-Datei

https://uni-delmenhorst.de/wp-content/uploads/2023/03/20230417-Einladung-M-Nicolaus-4-2023.pdf


Vortrag am Montag, dem 13. März 2023 um 19:30 Uhr

Liebe Mitglieder der Delmenhorster Universitäts-Gesellschaft, Freunde und Interessierte

Im Namen des Vorstands der Delmenhorster Universitäts-Gesellschaft lade ich Sie hiermit zu einem

VORTRAG

am Montag, dem 13.März 2023, 19:30 Uhr, in die Räume des Hanse-Wissenschaftskolleg, Lehmkuhlenbusch 4, 27753 Delmenhorst, ein.

Es referiert

Prof. Dr. Jonas Schmidt-Chanasit, Hamburg

zum Thema

„Geflügelte Tiger und bunte Hörnchen:

Werden wir uns an Epidemien mit exotischen Viren gewöhnen müssen?“

Täglich erfahren wir von neuen Krankheiten, die von Tieren stammen und auf Menschen übertragen werden (Zoonosen). Noch lange nicht sind die Folgen der Corona- Pandemie vorbei und unser Verhalten nähert sich immer mehr dem Zustand vor dem Lock-down an. Ist das sinnvoll- zum Beispiel zur Stabilisierung unseres seelischen Wohlbefindens – oder eher leichtsinnig?

Viele Zoonosen sorgen aktuell in Afrika für Probleme: Affenpocken und Marburgfieber, die Pest gibt es immer noch und die Tollwut ist ebenfalls weltweit verbreitet. Klimawandel und die wachsende Mobilität tragen sicher auch zur steigenden Ausbreitungsgeschwindigkeit bei.

Der Referent, Professor Jonas Schmidt-Chanasit ist Leiter des

Department of Arbovirology and Entomology

Bernhard Nocht Institute for Tropical Medicine

WHO Collaborating Centre for Arbovirus and Haemorrhagic Fever Reference and Research und – der

University of Hamburg Faculty of Mathematics, Informatics and Natural Sciences

Er schreibt zu dem Thema in seiner Vorankündigung:

Vom Nationalen Referenzzentrum für Tropische Infektionserreger am Bernhard-Nocht-Institut wird ein breites diagnostisches Erregerspektrum angeboten, welches u. a. in den Tropen vorkommende aber auch mittlerweile in Deutschland nachgewiesene Viren umfasst. Für viele dieser viralen Erreger gibt es nur wenige etablierte Untersuchungsverfahren, zudem sind Kenntnisse über diese Infektionen in Deutschland gering. Anhand von aktuellen klinischen und diagnostischen Fällen möchte ich einige ausgewählte exotische Virosen vorstellen und Ihnen einen aktuellen Überblick über die Klinik, Diagnostik und Epidemiologie dieser Erkrankungen geben.

Für die Teilnahme haben wir zurzeit folgende Informationen vom HWK:

Ich kann Ihnen mitteilen, dass das HWK für öffentliche Vorträge keine Beschränkungen mehr in Kraft setzt, d.h. das wir zukünftig bei Vorträgen weiterhin die aktive Luftfilterung und einen Sitzabstand einsetzen werden, aber keine Anmeldung mehr notwendig ist. Es muss auch keine Maske mehr getragen werden. Wir bitten jedoch alle Personen, die sich als besonders gefährdet betrachten, sich in ausreichendem Maße zu schützen.

Praktisch bedeutet dies, dass wir bis ca. 60 Personen aufnehmen können, u.U. auch mehr.

Eine Anmerkung in eigener Sache:

Bei unserem letzten Vortrag wurde es wieder ganz deutlich: einen Referenten „live“ zu erleben ist bei weitem interessanter und spannender als online. Ich würde mich freuen, wenn Sie die Gelegenheit, die wir Ihnen jetzt bieten, nutzen würden.

Die Veranstaltung ist wieder kostenlos für Sie, Ihre Freunde und Bekannte. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

Bleiben Sie gesund!

Herzliche Grüße

Ihr

Dr. Hans-Christian Schröder (1. Vorsitzender)

Link zur PDF-Version

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Vortrag am Montag, dem 13. Februar 2023, 19:30 Uhr

Liebe Mitglieder der Delmenhorster Universitäts-Gesellschaft, Freunde und Interessierte.
Im Namen des Vorstands der Delmenhorster Universitäts-Gesellschaft lade ich Sie hiermit zu einem
VORTRAG am Montag, dem 13.Februar 2023, 19:30 Uhr, in die Räume des Hanse-Wissenschaftskolleg, Lehmkuhlenbusch 4, 27753 Delmenhorst, ein.
Es referiert
Prof. Dr. Klaus Boehnke, Bremen
zum Thema
„Stärkt Heimatverbundenheit den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Stadt und Land?
Zur Bedeutung von Integration, Corona und Vertrauen in die Demokratie

In unserer Gesellschaft und in unserem Umfeld haben wir in den letzten 2 Jahren Veränderungen erlebt, die wir zuvor nicht gekannt oder auch nur erahnt hätten. Was bewirken diese herausfordernden Änderungen bei jedem einzelnen von uns? Wird sich unser Zusammenleben neu entwickeln? Drei bedeutende Aspekte aus diesem umfangreichen Themenkomplex haben wir herausgegriffen und die entsprechenden Experten werden ihre Einschätzungen erörtern.
Als ersten bieten wir Ihnen den oben genannten Vortrag an.
Der Beitrag von Klaus Boehnke, Professor für Sozialwissenschaftliche Methodenlehre an der Constructor University in Bremen (vormals Jacobs University Bremen) beschäftigt sich mit der Frage, ob Heimatverbundenheit ein Baustein für einen stabilen gesellschaftlichen Zusammenhalt ist oder ob diese Form des Regionalbezugs eher zur Spaltung zwischen Einheimischen und ‚Fremden‘ führt. Auf Basis dreier repräsentativer Studien in Baden Württemberg versucht der Vortrag eine Antwort auf diese Frage mit einem besonderen Blick auf Unterschiede zwischen Stadt und Land sowie auf die Auswirkungen der Corona Pandemie und die Bedeutung von Zuwanderung für den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu
geben.
Im März (April) wird Dr. Marcel Nicolaus als Mitglied der MOSAIC -Expedition berichten und seine Beobachtungen aus der Arktis darstellen, die er im Zusammenhang mit dem Klimawandel gemacht hat.

Im März haben wir Prof Schmidt–Chanasit zu Gast.

Die Pandemie hatte zu bedeutenden Einschnitten in unserem täglichen Leben geführt. Das Coronavirus breitet sich zurzeit bei uns auf einem stabilen und handhabbarem Niveau aus. Aber wie sieht die weltweite Bedrohungslage durch andere Erreger aus? Müssen wir uns demnächst auf neue, andersartige Pandemien einstellen? Professor Dr. Jonas Schmidt-Chanasit (Bernhard-Nocht -Institut für Tropenmedizin Hamburg/Universität Hamburg) wird seine Einschätzung zur Gefahrenlage vortragen.

Selbstverständlich werden wir Sie über alle Veranstaltungen rechtzeitig informieren.
Ich freue mich auf Ihre Teilnahme und hoffe, dass die jüngere Generation, die ja besonders
von diesen Veränderungen betroffen ist, die Chance zu einer umfangreichen und fundierten
Information wahrnimmt.

Für die Teilnahme haben wir zurzeit folgende Informationen vom HWK:
Ich kann Ihnen mitteilen, dass das HWK für öffentliche Vorträge keine Beschränkungen mehr in Kraft setzt, d.h. das wir zukünftig bei Vorträgen weiterhin die aktive Luftfilterung und einen Sitzabstand einsetzen werden, aber keine Anmeldung mehr notwendig ist. Es muss auch keine Maske mehr getragen werden. Wir bitten jedoch alle Personen, die sich als besonders gefährdet betrachten, sich in ausreichendem Maße zu schützen. Praktisch bedeutet dies, dass wir bis ca. 60 Personen aufnehmen können, u.U. auch mehr.

Die Veranstaltung ist wieder kostenlos für Sie, Ihre Freunde und Bekannte.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

Bleiben Sie gesund!

Herzliche Grüße Ihr Dr. Hans-Christian Schröder (1. Vorsitzender)

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