Aktuelles

Vortrag am Montag, dem 13.Februar 2023, 19:30 Uhr

Delmenhorst, den 10.1.2023

Liebe Mitglieder der Delmenhorster Universitäts-Gesellschaft, Freunde und Interessierte.
Im Namen des Vorstands der Delmenhorster Universitäts-Gesellschaft lade ich Sie hiermit zu einem
VORTRAG am Montag, dem 13.Februar 2023, 19:30 Uhr, in die Räume des Hanse-Wissenschaftskolleg, Lehmkuhlenbusch 4, 27753 Delmenhorst, ein.
Es referiert
Prof. Dr. Klaus Boehnke, Bremen
zum Thema
„Stärkt Heimatverbundenheit den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Stadt und Land?
Zur Bedeutung von Integration, Corona und Vertrauen in die Demokratie

In unserer Gesellschaft und in unserem Umfeld haben wir in den letzten 2 Jahren Veränderungen erlebt, die wir zuvor nicht gekannt oder auch nur erahnt hätten. Was bewirken diese herausfordernden Änderungen bei jedem einzelnen von uns? Wird sich unser Zusammenleben neu entwickeln? Drei bedeutende Aspekte aus diesem umfangreichen Themenkomplex haben wir herausgegriffen und die entsprechenden Experten werden ihre Einschätzungen erörtern.
Als ersten bieten wir Ihnen den oben genannten Vortrag an.
Der Beitrag von Klaus Boehnke, Professor für Sozialwissenschaftliche Methodenlehre an der Constructor University in Bremen (vormals Jacobs University Bremen) beschäftigt sich mit der Frage, ob Heimatverbundenheit ein Baustein für einen stabilen gesellschaftlichen Zusammenhalt ist oder ob diese Form des Regionalbezugs eher zur Spaltung zwischen Einheimischen und ‚Fremden‘ führt. Auf Basis dreier repräsentativer Studien in BadenWürttemberg versucht der Vortrag eine Antwort auf diese Frage mit einem besonderen Blick auf Unterschiede zwischen Stadt und Land sowie auf die Auswirkungen der CoronaPandemie und die Bedeutung von Zuwanderung für den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu
geben.
Im März wird Dr. Marcel Nicolaus als Mitglied der MOSAIC -Expedition berichten und seine Beobachtungen aus der Arktis darstellen, die er im Zusammenhang mit dem Klimawandel gemacht hat.
Der dritte Vortrag findet im April statt.
Die Pandemie hatte zu bedeutenden Einschnitten in unserem täglichen Leben geführt. Das Coronavirus breitet sich zurzeit bei uns auf einem stabilen und handhabbarem Niveau aus. Aber wie sieht die weltweite Bedrohungslage durch andere Erreger aus? Müssen wir uns demnächst auf neue, andersartige Pandemien einstellen? Professor Dr. Jonas Schmidt Chanasit (Bernhard-Nocht -Institut für Tropenmedizin Hamburg/Universität Hamburg) wird seine Einschätzung zur Gefahrenlage vortragen.

Selbstverständlich werden wir Sie über alle Veranstaltungen rechtzeitig informieren.
Ich freue mich auf Ihre Teilnahme und hoffe, dass die jüngere Generation, die ja besonders
von diesen Veränderungen betroffen ist, die Chance zu einer umfangreichen und fundierten
Information wahrnimmt.

Für die Teilnahme haben wir zurzeit folgende Informationen vom HWK:
„Aktuell begrüßen wir bis zu 24 Personen im Haus. Wir wünschen uns einen tagesaktuellen Test, überprüfen dies aber genauso wenig wie den Impfstatus. Am Platz muss keine Maske getragen werden. Bei Teilnahme im Haus ist eine Anmeldung auf https://www.hanseias.de/anmeldung erforderlich. Bei Teilnahme zu Hause auf HWK digital ist keine Anmeldung notwendig.“
Die Veranstaltung ist wieder kostenlos für Sie, Ihre Freunde und Bekannte.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.
Bleiben Sie gesund!
Herzliche Grüße
Ihr
Dr. Hans-Christian Schröder
(1. Vorsitzender)

Aktuelles

HWK-Jubiläumspublikation 2022

Link zum Artikel von Dr.H.C.Schröder:

https://uni-delmenhorst.de/wp-content/uploads/2023/01/20221221-hwk_jubilaeumspublikation_2022_online_small.pdf

Link zur vollständigen Publikation:

https://hanse-ias.de/fileadmin/user_upload/downloads/jahresberichte/hwk_jubilaeumspublikation_2022_online_small.pdf

Aktuelles

Jahresbericht der Delmenhorster Universitäts-Gesellschaft 19.12.2022

Sehr geehrte Mitglieder der Delmenhorster Universitäts-Gesellschaft

Zum Ende des Jahres möchte ich Ihnen gerne von unseren Aktivitäten in 2022 berichten. Dabei standen die Vorträge auch diesmal wieder im Mittelpunkt.

Prof. Hans Joosten (Greifswald) hatten wir im Februar zu Gast. Er ist einer der weltweit führenden Spezialisten in der Moorforschung. Leider konnte die Veranstaltung nur online durchgeführt werden. Dennoch haben sich viele Interessierte über die Bedeutung der Wiedervernässung von Mooren informiert. Und als Folge wird auch in Delmenhorst über ein Projekt zur Revitalisierung von Mooren nachgedacht.

Im März berichtete Johannes Hillje (Berlin), Politikwissenschaftler und Journalist, über die „Corona- Proteste“, und wo wir eine Grenze zwischen legitimen und illegitimen Protesten ziehen müssen. Leider war auch dieser Vortrag nur online zu verfolgen.

Eine Präsenzveranstaltung war auch im April noch nicht möglich. Mit Frau Prof. Wiebke Ahrndt (Überseemuseum Bremen) nutzten wir ein verändertes Konzept der Präsentation. Statt eines Frontalvortrages diskutierten wir in einer FrageAntwort-Situation den augenblicklichen Stand der „kolonialen Raubkunst“. Wie sind wir an diese Objekte gekommen und in welcher Form sollte eine Rückführung erfolgen?

Der Vortrag im Dezember war endlich wieder mit – wenn auch geringer – Präsenz möglich. Prof. Lars Hornuf (Bremen) hat uns einen Einblick in das schwierige Thema „Kryptowährungen“ gegeben. Welche Chancen und Risiken bestehen für Regierungen und Banken?

Trotz des erschwerten Zugangs war bei allen Veranstaltungen eine erfreuliche Anzahl von Zuhörern und Zuhörerinnen festzustellen.Im Juli fand – pandemiebedingt verspätet – die Mitgliederversammlung mit Neuwahlen statt. Für das im letzten Jahr verstorbene Gründungsmitglied Friedrich Hübner wurde Dr. Carsten Jöhnk (Museumsdirektor Delmenhorst) neu in den Vorstand gewählt. Die übrigen Vorstandsmitglieder wurden für drei Jahre wiedergewählt und auch in ihren Ämtern bestätigt.

Die Förderung des Projekts “Stabilisierung der Energieversorgung in der Region“ am Hans- Wissenschaftskolleg nimmt konkretere Formen an und wird mit 5.000,- € unterstützt. Dieses Projekt wird in Zusammenarbeit mit den „Freunden und Förderern des HWK“ gesponsert und ist unser Beitrag für das 25-jährige Jubiläum des HWK.

Mit der Volkshochschule wird eine engere Kooperation angestrebt, einerseits für eine verbesserte gegenseitige „Werbung“ für unsere Veranstaltungen, zum anderen aber auch für neue Vortragskonzepte in der Zusammenarbeit. Das Ziel ist die bessere Erreichbarkeit einer breiter aufgestellten Zuhörerschaft. Es wurden Ideen zur verstärkten Einbindung von jungen Leuten diskutiert. Dies könnte zum Beispiel über die Schulen erfolgen.

Seit über 2 Jahren unterstützen und fördern wir die Errichtung eines Studentenwohnheims in Delmenhorst. Von Seiten der Stadt wurde nun ein „Interessenerkundungsverfahren“ eröffnet und damit tritt eine weitere, bedeutende Verzögerung ein. Der Investor hat sich zurückgezogen und wir

versuchen zurzeit, dieses Problem zu lösen.

Im Ausblick auf das nächste Jahr stehen schon zwei Vorträge mit aktuellen und spannenden Themen fest. Es geht einerseits um „Änderungszwänge“ und zum anderen um die Gefahr neuer Pandemien. Sie werden auf jeden Fall rechtzeitig von uns unterrichtet werden.

Bleiben Sie zuversichtlich und behalten Sie ihre körperliche und psychische Gesundheit! Ich freue mich auf ein Wiedersehen in 2023.

Nun wünsche ich Ihnen noch ein frohes und friedvolles Weihnachtsfest und einen guten Start ins nächste Jahr.

Hans- Christian Schröder

Aktuelles

Vortrag am Montag, dem 12. Dezember 2022, 19:30 Uhr im HWK und Online

Liebe Mitglieder der Delmenhorster Universitäts-Gesellschaft, Freunde und Interessierte

Im Namen des Vorstands der Delmenhorster Universitäts-Gesellschaft lade ich Sie hiermit zu einem

VORTRAG

am Montag, dem 12.Dezember 2022, 19:30 Uhr, in die Räume des Hanse-Wissenschaftskolleg, Lehmkuhlenbusch 4, 27753 Delmenhorst, ein

und Online: Link zum Vortrag

Es referiert

Professor Dr. Lars Hornuf, Bremen

zum Thema

Von Bitcoin zu digitalem Zentralbankgeld: Wie funktionieren Kryptowährungen und wie profitiert unsere Gesellschaft davon?“

Wir leben in einer Welt, in der es dank des Internets – und anderer Medien- scheinbar keine Geheimnisse mehr gibt. Informationen zu fast allen Themen sind jederzeit und überall
erhältlich. Die Crux dieser „Überinformtionen“ bleibt aber das Verständnis für das angehäufte Wissen. Wie sind die diversen Fakten im Zusammenhang zu beurteilen? Ein typisches
Beispiel für dieses Problem scheint die Kryptowährung zu sein. Über sie wird berichtet, es werden Änderungen und Neuerungen vorgestellt, aber die Einordnung der Fakten in ein
nachvollziehbares Gedankenkonstrukt scheint nur wenigen zu gelingen. Und welchen Einfluss wird die Kryptowährung auf unsere sozialen Strukturen haben?

Es freut mich, dass wir mit Professor Lars Hornuf einen ausgewiesenen Experten zu dem Thema gewinnen konnten, der in dem Vortrag und im Gespräch sicher viele Fragen klären
kann. Er beschreibt seine Ausführungen folgendermaßen:

Im Jahr 2009 startete Bitcoin indem Satoshi Nakamoto den ersten Block im Bitcoin-Netzwerk schürfte. Bitcoin sollte ein Bezahlsystem schaffen, das es Menschen ermöglicht, unabhängig
von staatlicher Kontrolle, im Internet zu bezahlen. Seither sind rund 20.000 Kryptowährungen entstanden. Als Massenbezahlsystem hat sich aber bislang noch keine durchgesetzt. Vielmehr
wurden weitere kryptographische Produkte wie Stable Coins und Non-Fungible Token entwickelt, die immer neue Hypes auf internetbasierten Börsen erzeugten. Mittlerweile
experimentieren auch Zentralbanken an Kryptowährungen, die in Nigeria und auf dem Bahamas bereits Realität sind. In seinem Vortrag erklärt er nicht nur wie Kryptowährungen
funktionieren, sondern auch welche Implikationen diese für die Gesellschaft zukünftig haben könnten.

 

Professor Hornuf ist Inhaber des Lehrstuhls für Betriebswirtschaftslehre (Finanzdienstleitungen und Finanztechnologie) an der Universität Bremen. Zuvor lehrte und forschte er in München, Regensburg, Trier, Frankfurt, Lille, Kalifornien und Essex.

Nutzen Sie die Gelegenheit, um Ihr Verständnis für die Materie zu vertiefen. Vielleicht profitieren Sie davon bei Entscheidungen im persönlichen Finanzbereich?

Für die Teilnahme haben wir zurzeit folgende Informationen vom HWK:

Aktuell begrüßen wir bis zu 24 Personen im Haus. Wir wünschen uns einen tagesaktuellen
Test, überprüfen dies aber genauso wenig wie den Impfstatus. Am Platz muss keine Maske
getragen werden. Bei Teilnahme im Haus ist eine Anmeldung auf
https://www.hanse-
ias.de/anmeldung
erforderlich. Bei Teilnahme zu Haus auf HWK digital ist keine Anmeldung
notwendig.“

Die Veranstaltung ist wieder kostenlos für Sie, Ihre Freunde und Bekannte.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Bleiben Sie gesund!

Herzliche Grüße

Ihr

Dr. Hans-Christian Schröder
(1. Vorsitzender)

Aktuelles

Kurzprotokoll der Jahreshauptversammlung am 31. Mai 2022

Nach einer längeren, Pandemie bedingten Pause konnte am Dienstag eine Mitgliederversammlung der Universitäts-Gesellschaft stattfinden. Besprochen wurde eine Unterstützung des Hanse-Wissenschaftskollegs für die 25-Jahr Jubiläumsfeier im nächsten Jahr. Geplant ist eine Tagung mit einer abschließenden öffentlichen Darstellung. Thema: „Stabilität der Energieversorgung in der Region“. Gerne würde man auch ein Pilotprojekt angehen: die Wiedervernässung eines der Delmenhorster Moore mit wissenschaftlicher Unterstützung. Die Idee war aus einem der Vorträge der DUG zu diesem Thema entstanden. Leider konnten die Vorträge wegen der Pandemie nur noch Online durchgeführt werden. Es besteht aber die Hoffnung, bald wieder Präsenzvorträge anbieten zu können um somit dem Motto: „Wissenschaft nahe gebracht“ gerecht zu werden.

Pläne für die Errichtung eines Studentenwohnheims – mit Unterstützung der DUG – am Wollepark liegen der Stadt nun schon 2 Jahre vor. Kritik wurde an der schlepp-enden Umsetzung geübt, obwohl mit dem Bauverein sogar schon ein Bauträger bereit steht.

Bei den Neuwahlen wurde der alte Vorstand bestätigt. Für das leider verstorbene Beiratsmitglied Friedrich Hübner kommt Dr. Carsten Jöhnk neu dazu.

Vorstand DUG:
1. Vorsitzender: Dr. Hans - Christian Schröder
2. Vorsitzender: Dr. Rainer Ochmann
Kassenwart:       Hermann Mödden
Schriftführerin:  Elke Schaffarzyk
Beirat:           Ursula Reimers
                  Dr. Christian Glaß
                  Dr. Michael Adam
                  Dr. Carsten Jöhnk

Abgeschlossen wurde die Veranstaltung durch einen interessanten Vortrag 
von Dr. Carsten Jöhnk 
über die Geschichte des Delmenhorster Rathaus‘ und der Markthalle.

HCS 1.6.2022

JHV vom 31. Mai 2022 als PDF

Aktuelles

Mitgliederversammlung am 31.Mai 2022 um 19:30 Uhr

Hiermit lade ich Sie – auch im Namen des Vorstandes – zu unserer

Mitgliederversammlung am 31.Mai 2022 um 19:30 Uhr

in der Turbinenhalle, Nordwolle Delmenhorst  (Am Turbinenhaus 10 – 12; 27749 Delmenhorst) ganz herzlich ein.

Im Anschluss an die Mitgliederversammlung wird Dr. Carsten Jöhnk (Leiter des Industriemuseums) einen Vortrag über historische Gebäude in Delmenhorst halten, mit einem Schwerpunkt auf die 100-jährige Markthalle.

Die für den Dezember letzten Jahres vorgesehene Mitgliederversammlung musste wegen der damaligen Pandemiebedingungen abgesagt werden. Durch diese Verschiebung wird sich die jetzige Versammlung auf die Berichtsjahre 2020 und 2021 beziehen.
Es werden die dann geltenden Hygieneregeln eingehalten. Die Größe der Turbinenhalle bietet ausreichend Platz und so sind auch Gäste willkommen.

Folgende Tagesordnung ist vorgesehen:
1. Eröffnung und Begrüßung
2. Feststellung der ordnungsgemäßen Einladung
3. Feststellung der Beschlussfähigkeit und Protokollführung
4. Genehmigung der Tagesordnung
5. Diskussion und Verabschiedung des Protokolls der letzten Mitgliederversammlung
vom 1. Dezember 2020 (bereits im Dezember 2021 zugesandt)
6. Kassenbericht
7. Kassenprüfbericht
8. Bericht des Vorstandes
9. Aussprache zu den Berichten
10.Entlastung des Vorstandes
11. Neuwahl des Vorstandes
12.Anträge
13.Verschiedenes
14.Schlusswort

Ein Hinweis für die Neuwahlen: Leider ist unser Vorstandsmitglied Herr Friedrich Hübner unerwartet verstorben. Als Nachfolger schlagen wir Dr. Carsten Jöhnk vor.
Die weiteren Vorstandsmitglieder haben sich für eine Wiederwahl zur Verfügung gestellt.
Ich freue mich auf einen abwechslungsreichen und informativen Abend mit Ihnen!

Herzliche Grüße
Hans- Christian Schröder
(1.Vorsitzender)

Hier klicken für: Einladung DUG MV zum 31.Mai 2022

Aktuelles Vorträge

Online-VORTRAG am Montag, dem11. April 2022

Liebe Mitglieder der Delmenhorster Universitäts-Gesellschaft, Freunde und Interessierte, im Namen des Vorstandes der Delmenhorster Universitäts-Gesellschaft lade ich Sie ein zu einem

Online-VORTRAG

am Montag, dem 11.4.2022 um 19:30 Uhr
In Zusammenarbeit mit dem Hanse-Wissenschaftskolleg

Wegen der aktuellen Pandemielage lässt das Hanse-Wissenschaftskolleg zurzeit noch keine Zuhörer bei seinen Veranstaltungen zu. Wir werden Ihnen deshalb auch diesen Vortrag ausschließlich in digitaler Form präsentieren können. Sie finden das Angebot zur Teilnahme unter hanse-ias.de/digital
Später wird der Vortrag auch in der Mediathek abrufbar sein.

Es referiert
Prof. Dr. Wiebke Ahrndt, Bremen
zum Thema
Alles geklaut? Das koloniale Erbe in deutschen Museen

Die aktuelle Weltlage verlangt von uns gegenwärtig viel an Neuorientierungen, Umdenken und ein Loslassen liebgewonnener Gewohnheiten. Trotz Krieg, Pandemie und Klimawandel lohnt sich ein Innehalten und den Blick auf andere, nicht minder interessante Themen zu werfen.
Eine Debatte um unsere koloniale Vergangenheit zieht sich zurzeit durch alle deutschen Museen und ihre Ausstellungsstücke.
Viele Objekte sind wahrscheinlich Raubkunst. Die bekanntesten sind die „Benin- Bronzen“. Aber auch andere, weniger spektakuläre Gegenstände stehen zur Disposition. Wurden sie freiwillig veräußert oder gestohlen? Wird ein Kauf heute anders bewertet, und wenn ja, was folgt daraus? Die Museen stehen vor der Herkulesaufgabe zu klären, wie ihre Sammlungen erworben wurden.
Der Umgang mit unserer eigenen, „hässlichen“ Geschichte der Eroberungen sollte offengelegt und intensiviert werden, um auch eine Dekolonialisierung in unseren Einstellungen und in unseren Köpfen zu bewirken.
Die Delmenhorster Universitäts-Gesellschaft möchte sich diesem komplexen Thema in einem Gespräch mit Frau Prof. Wiebke Ahrndt annähern.

Frau Prof. Ahrndt ist seit 2002 Direktorin des Übersee-Museums Bremen und seit 2006 Honorarprofessorin an der Universität Bremen. Sie leitet die Arbeitsgruppen „Umgang mit menschlichen Überresten in deutschen Museen und Sammlungen“ sowie „Umgang mit Sammlungsgut aus kolonialen Kontexten“. Sie ist im Beirat verschiedener Museen vertreten und Vorsitzende der Museumskommission der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Berlin.
Zudem ist sie Mitglied in etlichen weiteren Stiftungsräten und Arbeitskreisen, die sich mit dem wissenschaftlichen Hintergrund von Museen beschäftigen.
Wir können Ihnen also wieder eine hochrangige Referentin zu einem nachdenkenswerten Thema bieten und würden uns freuen, wenn Sie und Ihre Freunde und Bekannten sich an dem Abend zuschalten würden.
Mir bleibt die Hoffnung, dass wir in der Zukunft wieder Veranstaltungen mit Ihnen als Publikum vor Ort anbieten können.
Bleiben Sie gesund!
Herzliche Grüße
Hans- Christian Schröder
(1. Vorsitzender)

Einladung-Ahrndt-als PDF

Aktuelles

Online-VORTRAG am Montag, dem14.3.2022

Liebe Mitglieder der Delmenhorster Universitäts-Gesellschaft, Freunde und Interessierte,

im Namen des Vorstandes der Delmenhorster Universitäts-Gesellschaft lade ich Sie ein zu einem

 Online-VORTRAG

am Montag, dem14.3.2022 um 19:30 Uhr

in Zusammenarbeit mit dem Hanse-Wissenschaftskolleg.

Die aktuelle Lage der Pandemie lässt zurzeit noch keine Veranstaltungen mit Zuhörern im Hanse-Wissenschaftskolleg zu. Wir werden Ihnen deshalb auch diese Veranstaltung ausschließlich in digitaler Form präsentieren können. Sie finden das Angebot zur Teilnahme unter Hanse-ias.de/digital. Anschließend ist der Vortrag auch in der Mediathek abrufbar. Falls sich die Bedingungen bis dahin verändern, werden wir Sie kurzfristig informieren.

Es referiert Johannes Hillje zum Thema

Corona-Proteste –  Grenzgang zwischen legitimen und illegitimen Protesten 

Seit Wochen finden nicht nur in Delmenhorst, sondern auch an vielen anderen Orten in Deutschland Proteste gegen die staatlichen Corona-Maßnahmen statt.

Die Protestierenden bezeichnen sich dabei selbst als „Spaziergänger“, nicht immer bleiben die Proteste jedoch friedlich und bewegen sich im Rahmen der Gesetze, wie der Begriff suggeriert. Mancherorts gehören extremistische Gruppierungen zu den Organisatoren und versuchen über die Proteste Anschluss in der bürgerlichen Mitte zu finden. Informationen über diese Vorgehensweisen sind nicht leicht zu erhalten und können oft nur schwer verstanden und interpretiert werden.

Mit dem Politik- und Kommunikationsberater Johannes Hillje konnten wir einen Referenten gewinnen, der in seinem Vortrag u.a. auf Kommunikations- und Mobilisierungsstrategien der Corona-Protestszene und den medialen Umgang damit eingehen wird.

Johannes Hillje hat in Mainz und London Politikwissenschaft und Publizistik studiert, anschließend bei ZDF heute und der Nordwestzeitung gearbeitet sowie im Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen in New York. Bei der Europawahl 2014 war er Wahlkampfmanager und wurde dann „Policy Fellow“ in der Denkfabrik „Das Progressive Zentrum“. Er unterstützt jetzt als selbstständiger Berater Institutionen, Parteien, Politiker und Verbände bei der Umsetzung von Politikideen in handlungsorientierte Praxisempfehlungen.

Der Referent wird somit ein sehr neues und aktuelles Thema, welches verständlicherweise noch nicht durch längere Studien bearbeitet werden konnte, aus der praktischen und aus der akademischen Sicht beleuchten.

Wir freuen uns, wenn Sie und Ihre Freunde und Ihre Bekannten sich an dem Abend zuschalten würden.

Mir bleibt die Hoffnung, dass wir in der Zukunft wieder Veranstaltungen mit Ihnen als Publikum vor Ort anbieten können.

Bleiben Sie gesund!
Herzliche Grüße
Hans- Christian Schröder
(1. Vorsitzender)

 

 

Aktuelles

Online-VORTRAG am Montag, dem14.2.2022

Liebe Mitglieder der Delmenhorster Universitäts-Gesellschaft, Freunde und Interessierte,

im Namen des Vorstandes der Delmenhorster Universitäts-Gesellschaft lade ich

Sie ein zu einem           Online-VORTRAG

am Montag, dem14.2.2022 um 19:30 Uhr in

Zusammenarbeit mit dem Hanse-Wissenschaftskolleg

 Die aktuelle Lage der Pandemie lässt zurzeit noch keine Veranstaltungen mit Zuhörern im Hanse-Wissenschaftskolleg zu. Wir werden Ihnen deshalb auch diese Veranstaltung ausschließlich in digitaler Form präsentieren können. Sie finden das Angebot jetzt unter

Vortrag Prof.Joosten auf Youtube

Es referiert   Professor Dr. Dr. hc Hans Joosten, Greifswald

 Zum Thema  Klima, Wasser, Moore – Skizzen zu einem neuen Umgang mit Moorland

 Zu dem Vortrag:

„Obwohl Moore weltweit mehr Kohlenstoff enthalten als alle Waldbiomasse zusammen, wurde ihre Bedeutung lange übersehen. Die vorwiegend für die Land- und Forstwirtschaft entwässerten Moore emittieren über zwei Gigatonnen CO2-Äquivalent pro Jahr, womit 0,3% der Landfläche der Erde verantwortlich ist für eine disproportionale 5% der anthropogenen Treibhausgas-Emissionen.

Weltweit möglich noch wichtiger ist die Moorsackung: Während aufgrund der Erderwärmung der Meeresspiegel ansteigt, werden durch entwässerungsbasierte Nutzung die Moore buchstäblich heruntergewirtschaftet und verlieren – je nach Klima und Nutzung – zwischen einigen Millimetern bis zu mehreren Zentimetern Höhe pro Jahr. Weltweit können wir dadurch in den kommenden Jahrzehnten 10 – 20 Millionen Hektaren an produktivem Landes durch unkontrollierte Flutung verlieren.

Um die Pariser Klimaziele zu erreichen müssen alle noch natürliche Moore nass bleiben, die entwässerte wiedervernässt werden und soll Nutzung nur unter nassen Bedingungen stattfinden.

Die höchste Priorität und die größten Herausforderungen bei der Wiedervernässung liegen bei den landwirtschaftlich genutzten Mooren. Bis jetzt wurden diese bei der Wiedervernässung meist aus der Produktion genommen, aber das werden wir uns – weltweit und auch in Deutschland– nicht mehr umfassend leisten können. Dringend müssen nasse Produktionsverfahren („Paludikulturen“) entwickelt und umgesetzt werden, die die Umweltschäden herkömmlicher Moornutzung vermeiden und es gleichzeitig erlauben, Moore produktiv zu nutzen.

Die Vorteile einer nassen Nutzung von Mooren sind volkswirtschaftlich so groß, dass man sich fragt, warum solche „Paludikultur“ nicht schnell und flächendeckend umgesetzt wird. Paludikultur kämpft aber gegen das historische Erbe von 10.000 Jahre „trockener“ Landwirtschaft. Paludikultur beinhaltet meist eine Neukonzeption der ganzen Produktionskette: von Ausbildung, Gewächsauswahl, Technik, Infrastruktur und Logistik, Produkten, Förderung, Forschung bis hin zu integrativen Wertschöpfungskonzepten. Als Übergangsstrategie zur vollständigen Umsetzung von Paludikultur, können Zahlungen für Ökosystemdienstleistungen, vor allem Kohlenstoffzertifikaten, dienen.

Moor muss nass: Fürs Moor, fürs Land, fürs Klima, für immer!“

Prof. Hans Joosten ist niederländischer Biologe und kam nach verschiedenen beruflichen Stationen 1996 an die Universität Greifswald. Seine Forschungen – viele in Osteuropa und Afrika – über Bodenbewirtschaftung, Landschaftsökologie und Naturschutz verschafftem ihm ein internationales Renommee mit zum Beispiel der Beteiligung an der Klimakonvention der UN und als Co-Autor im Weltklimarat.

Bis 2021 war er in Greifswald Professor für Moorkunde und Paläoökologie. Er prägte den Begriff der „Paludikultur“ Von seinen diversen Auszeichnungen möchte ich hier nur den „Deutschen Nachhaltigkeitspreis“ (2013) und den „Deutschen Umweltpreis“ (2021) erwähnen.

Wir können Ihnen also wieder einen hochrangigen Referenten zu einem aktuellen Thema bieten und würden uns freuen, wenn Sie und Ihre Freunde und Bekannten sich an dem Abend zuschalten würden.

Mir bleibt die Hoffnung, dass wir in der Zukunft wieder Veranstaltungen mit Ihnen als Publikum vor Ort anbieten können.

Bleiben Sie gesund!

Herzliche Grüße

Hans- Christian Schröder

(1.Vorsitzender)

20220214 Einladung Joosten Januar 22

Aktuelles

Jahresbrief vom 15.12.2021

Sehr geehrte Mitglieder der Delmenhorster Universitäts- Gesellschaft,

leider hatte die Pandemie – entgegen aller Wünsche und Hoffnungen – uns auch in diesem Jahr noch fest im Griff.
Wir gewöhnen uns immer mehr an sich ständig ändernde Bedingungen und Vorschriften und die daraus resultierende Notwendigkeit einer Umplanung. Bedauerlich sind dabei auch die im Vorfeld gemachten frustranen Bemühungen. Aber man kann es auch positiv sehen: eingefahrene Wege und Denkweisen müssen überprüft werden, müssen neu gedacht werden. Ist vieles, was wir bisher gemacht haben, wirklich sinnvoll für uns, für unsere Kinder, für eine erstrebenswerte Zukunft?

Mit immerhin noch zwei, statt der üblichen vier Vorträge haben wir versucht, einige der geänderten Bedingungen von der wissenschaftlichen Seite her zu beleuchten.

Im April sprach Prof. Jürgen Manemann (Hannover) über „Corona. Antworten auf eine kulturelle Herausforderung“ und vertrat die Ansicht, dass die „Zukunftsfähigkeit der Gesellschaft davon abhängt, ob es gelingt, eine Haltung und Ethik des Zusammenlebens zu entwickeln, die in der Empfindlichkeit für die spezifischen Verwundbarkeiten anderer gründet“. Davon scheinen wir zurzeit aber noch weit entfernt.

Sind die getroffenen politischen Entscheidungen rechtlich haltbar? Hat sich die Exekutive nicht über unser Grundgesetz hinweggesetzt und damit unsere Demokratie gefährdet? Mit diesem Thema hatte sich Dr. Gössner (Bremen) im Dezember auseinandergesetzt.

Beide Veranstaltungen fanden online statt und es hatten sich viele interessierte Hörer zugeschaltet.

Durch die neue Übertragungstechnik konnten auch Gäste von außerhalb gewonnen werden, aber einige von unseren Stammzuhörern waren leider nicht dabei. Ein Vortrag vor einem „echten“ Publikum ist mit Abstand interessanter und einprägsamer und wir werden hoffentlich im nächsten Jahr wieder darauf zurückgreifen können.

Mit großem Bedauern haben wir das plötzliche Ableben unseres langjährigen Vorstands- und Gründungmitglieds Friedrich Hübner zur Kenntnis nehmen müssen. Er wir uns mit seiner klugen Expertise und seiner Menschlichkeit sehr fehlen.

Als Universitäts-Gesellschaft unterstützen wir weiterhin die Errichtung eines Studentenwohnheims am Wollepark. Die Gespräche laufen weiter und wir hoffen auf baldige Entscheidungen, um so auch junge Leute in unsere Stadt holen zu können.

In Zusammenarbeit mit dem Freundeskreis des HWKs planen wir die Förderung eines neuen Projekts am HWK, wahrscheinlich aus dem Bereich erneuerbare Energien. Neue Formate werden eventuell für die zukünftigen Vorträge nötig sein. Darüber ist der Vorstand im Gespräch.

Die jährliche Mitgliederversammlung konnte im Dezember leider nicht verantwortungsvoll durchgeführt werden und wir planen sie für das Frühjahr2022 ein. Dann muss auch der Vorstand neu gewählt werden, der bis dahin im Amt bleibt und seine Funktionen weiter ausübt.

Bleibt mir noch der Ausblick auf 2022: Geplant ist ein Vortag über Moore und Umweltschutz und ein Gespräch über Beutekunst und koloniale Ausbeutung. Ich hoffe, dann eine „Hybrid“- Veranstaltung anbieten zu können.

Für die nächste Zeit wünsche ich Ihnen nicht nur körperliche, sondern auch seelische und soziale Stabilität.

Bleiben Sie gesund!

Ein frohes und friedvolles Weihnachtsfest und einen guten Start in das Jahr 2022!

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Christian Schröder

Link zum Jahresbrief DUG 2021

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